Unsere Philosophie

Das Heim des Guten Samaritan hat es sich zur Aufgabe gemacht, älteren Menschen ein angenehmes und würdevolles Wohnen und Zuhause im Herzen Stolbergs zu ermöglichen. Den Bewohnern des Hauses werden bei Bedarf persönliche Hilfen in Pflege, Betreuung, Alltagsbegleitung sowie in der hauswirtschaftlichen Versorgung angeboten.

Unsere Leitgedanken sind der Tradition und dem über 700-jährigen Werk der Ordensgemeinschaft der Christenserinnen zutiefst verpflichtet. Die Ordensregel „jedes Geschöpf Gottes ist vorbehaltlos seiner je eigenen Lebensgeschichte, Religion, Herkunft oder Weltanschauung anzunehmen und zu akzeptieren“ leitet unser Handeln. Respekt vor dem Nächsten sowie die Achtung der Würde des Menschen sind für uns fester Bestandteil des täglichen Zusammenlebens sowie des Zusammenarbeitens. Für unser Ziel, älteren Menschen beizustehen, ihnen mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten professionelle Unterstützung zu geben, setzen wir uns täglich ein. Angehörige und Nahestehende werden in diesen Prozess einbezogen. Das Leben in Gemeinschaft und die Förderung der Eigenaktivität der Bewohner haben hohen Stellenwert. Unter Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse setzen wir uns für eine individuelle, biografiebezogene Betreuung ein. Mittelpunkt aller Maßnahmen müssen Wohlergehen und Wille des Bewohners sein. Unsere Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, das notwendige Vertrauen zwischen allen an der Betreuung Beteiligten zu fördern. Transparenz und offene Kommunikationswege unterstützen dies.

Unser Verständnis von Pflege und Betreuung

Wir setzen uns für den Schutz der Würde des Menschen ein.
Wir fördern das Leben in Gemeinschaft für ältere Menschen.
Wir respektieren die Individualität der bei uns lebenden Menschen.
Wir schützen den Drang nach Selbstständigkeit und Freiheit des Menschen.
Wir stehen in schwierigen Lebenssituationen bei.
Wir begleiten und stehen den Bewohnern im Sterben bei.

Das Haus

Das Haus liegt zentral im Stadtzentrum von Stolberg Rhld. und ist dennoch beeindruckend ruhig am Bachlauf der Vicht gelegen. Viele Bewohner stammen aus der Region.

Rund um das Haus befinden sich gut befestigte Gehwege, die auch bei Gehbehinderung oder mit Hilfsmitteln problemlos in Anspruch genommen werden können.

So können die Bewohner des Hauses die Natur auf vielfältige Art genießen: Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, ein bewaldeter Hang am Heim des Guten Samaritan sorgt für ein besonders angenehmes Klima.
Auch ein freundlicher Gartenpavillon wird gerne in Anspruch genommen. Ein besinnlicher kleiner Kräutergarten mit Hochbeeten steht im Innenhof des Hauses zur Verfügung.

Die Bewohnerzimmer sind von unterschiedlicher Größe und verfügen jeweils über einen eigenen Sanitärbereich.
Alle Zimmer sind mit einer modernen Schwesternrufanlage ausgestattet. So kann im Bedarfsfall Hilfe organisiert werden. Darüber hinaus verfügt jedes Zimmer über einen TV-Kabelanschluss. Ein privater Telefonanschluss ist zusätzlich möglich.

Als Treffpunkt oder auch für Zusammenkünfte stehen unterschiedliche Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Im großen Festsaal des Hauses werden regelmäßig Feierlichkeiten organisiert.

Die Tradition

Das „Samaritanerheim“, wie Stolberger Bürger liebevoll die älteste Einrichtung für betagte Menschen in Stolberg nennen, hat ursprünglich seine Wurzeln in San Antonio (USA). Bereits 1946 riefen die Gebrüder Wilhelm (1891-1988) und Pater John (1885-1969) Pohlen die Hilfsorganisation „The Good Samaritans of America“ ins Leben.

Am 16.02.1955 übernahm die Ordensgemeinschaft der Christenserinnen e.V., ältester Frauenorden Aachens, die Trägerschaft und Führung des Heimes.

Die Ordensgemeinschaft der Christenserinnen e.V. wurde im  Jahre 1299 erstmalig urkundlich erwähnt. Seit dieser Zeit  zeichnen sich die Schwestern immer wieder durch  unermüdlichen, uneingeschränkten und selbstlosen Einsatz zum Wohl und im Dienste der Ärmsten und Bedürftigen aus.

Seit 1964 ist die Einrichtung korporatives Mitglied des Caritas-Fachverbandes, im Jahre 2015 feierte das Samaritanerheim das 60. Bestehen.