Tradition


Das „Samaritanerheim“, wie Stolberger Bürger liebevoll die älteste Einrichtung für betagte Menschen in Stolberg nennen, hat ursprünglich seine Wurzeln in San Antonio (USA). Bereits 1946 riefen die Gebrüder Wilhelm (1891-1988) und Pater John (1885-1969) Pohlen die Hilfsorganisation „The Good Samaritans of America“ ins Leben.

Am 16.02.1955 übernahm die Ordensgemeinschaft der Christenserinnen e.V., ältester Frauenorden Aachens, die Trägerschaft und Führung des Heimes.

Die Ordensgemeinschaft der Christenserinnen e.V. wurde im Jahre 1299 erstmalig urkundlich erwähnt. Seit dieser Zeit zeichnen sich die Schwestern immer wieder durch unermüdlichen, uneingeschränkten und selbstlosen Einsatz zum Wohl und im Dienste der Ärmsten und Bedürftigen aus. Der soziale Gedanke, der entschlossene Wille zu praktisch getätigter Liebe und Nächstenliebe, das ist die Philosophie des Trägers des Heim des Guten Samaritan.

Die Tradition der Ordensgemeinschaft und die damit verbundenen Leitgedanken der christlichen Nächstenliebe prägen und stärken heute jegliches Handeln und Bewusstsein. Älteren Menschen ein angenehmes und vor allem würdevolles Wohnen und Zuhause zu ermöglichen – das ist auch heute erklärtes Ziel und Aufgabe der Einrichtung. Nicht alleine sein zu müssen, sich im Alter gut aufgehoben zu wissen – besonders dann, wenn persönliche Hilfen benötigt werden: Dies charakterisiert die Gesamtausrichtung des „Samaritanerheimes“.

Seit 1964 ist die Einrichtung Mitglied des Caritas-Fachverbandes, im Jahre 2005 feierte das Samaritanerheim das 50. Bestehen in Trägerschaft der Ordensgemeinschaft.