Unser Konzept

Eng verbunden mit dem Wunsch nach einem möglichst langen Leben ist die Hoffnung, im Alter eigenständig sein zu können. Diesem Grundsatz folgend ist die Pflege und Betreuung im Heim des Guten Samaritan nach dem Prinzip der „Aktivierenden Pflege“ organisiert.

Das Pflegekonzept im Heim des Guten Samaritan sieht vor, die Eigenaktivität der Bewohner so weit wie möglich zu erhalten. Lebensaktivitäten, die bedingt z.B. durch Krankheit oder Behinderung nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können, werden mit gezielten Maßnahmen unterstützt.

Der Hilfebedarf wird anhand einer Informationssammlung individuell erhoben. Sodann erfolgt eine für jeden Bewohner eigene Leistungsplanung. Der Umfang der Hilfe reicht von kleineren Handreichungen bis hin zur Pflege bei Schwerstpflegebedürftigkeit nach dem Pflegeversicherungsgesetz in allen Stufen der Pflege (1-3).

Die pflegerische Versorgung ist Rund-um-die-Uhr, bei Tag und Nacht, organisiert. Der Tragesstruktur und den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entsprechend steht die Betreuung unter ständiger Aufsicht von qualifizierten Pflegefachkräften, die gemeinsam mit weiteren geschulten Pflegehelfern ein wohnbereichsbezogenes Team bilden.

Neben der grundpflegerischen Versorgung (z.B. Hilfe beim Waschen, Kleiden und der Mobilisierung) wird die Behandlungspflege (z.B. Richten und Verabreichen von Medikamenten) nach ärztlicher Verordnung und in enger Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten durchgeführt. Die Pflege erfolgt nach den aktuellen Erkenntnissen der Pflegewissenschaft und Expertenstandards in der Pflege.

Mit Einzel- und Gruppenaktivitäten organisiert der Soziale Dienst im Heim des Guten Samaritan ein täglich wechselndes Angebot, welches für Vitalität, Abwechslung und Förderung des Gemeinschaftslebens sorgt. Kulturelle und auch sozialtherapeutische Programmangebote wie z.B. musikalische Unterhaltung, Sitztanz, Singkreis, Frühstücksgruppe sorgen für Kurzweil und fördern die Eigenaktivität. Zur Vorbeugung von Sturzereignissen wird u.a. ein zertifiziertes Schulungsprogramm „Fit für 100“ der Sporthochschule Köln angeboten.

Zu den weiteren Angeobten zählen „Fahrten ins Blaue“, die als Kurzausflüge in die umliegende Region angeboten werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner können so an Ausstellungen, Museen, Cafès sowie Ausflugsziele der näheren Umgebung teilhaben.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer schaffen ein Klima des Gemeinschaftsgefühls, sie lassen die Bewohnerinnen und Bewohnern spüren, dass sie ein fester Bestandteil der Gesellschaft sind. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter helfen mit, wenn das Heimcafé öffnet oder das Frühlingsfest gefeiert wird. Alle Bewohner wissen diese Form der Hilfe sehr zu schätzen.

Ihre Ansprechpartnerin

Jolanta Mika
Jolanta MikaPflegedienstleitung
„Wir möchten Geborgenheit und Sicherheit geben, wenn persönliche Hilfen erforderlich sind.“